Geschichte

In über 90 Ländern präsent

Die ersten BPW schlossen sich 1919 in Kentucky, USA, zusammen. 1930 wurde in Genf von der amerikanischen Juristin Dr. Lena Madesin Phillips BPW International gegründet. In einer politisch und wirtschaftlich schwierigen Zeit hatte sie die Weitsicht, eine internationale Vereinigung von Berufsfrauen aus aller Welt zu bilden.

Gesellschaftspolitik

Ziel war und ist es, für Frauen eine bessere Zukunft zu schaffen, mit wirtschaftlicher Sicherheit und Unabhängigkeit sowie einem starken internationalen, nationalen und lokalen Beziehungsnetz. Neben den USA zählten England, Frankreich, Italien, Kanada und Österreich zu den Gründungsländern. Heute gibt es BPW-Clubs in mehr als 100 Ländern.


In der ganzen Schweiz vertreten

Die Geschichte von BPW Switzerland ist eng verflochten mit Kampf für das Frauenstimmrecht, die Gleichberechtigung und die Frauenförderung im Berufsleben. Heute zählt der Verband rund 2’300 Mitglieder und ist mit 40 Clubs in der ganzen Schweiz und in allen Sprachregionen vertreten.


... und in Luzern?

Ein starkes Netz seit 70 Jahren

Am 8. Februar 1949 gründeten 15 Luzernerinnen auf die Initiative von Dr. med. Maja Häfliger hin im Restaurant Schwanen den 4. Club der Berufs- und Geschäftsfrauen Schweiz, den BGF Luzern.

Der Luzerner Club entwickelte schnell vielseitige Aktivitäten, vorerst im kleinen elitären Kreis vor dem Kamin, den sogenannten Schwarzkaffee-Plaudereien. Später entstanden daraus monatliche Clubanlässe mit Referaten, Besichtigungen und Weiterbildungsangeboten zu Kultur, Wirtschaft und Berufsförderung. Die Frauen engagierten sich in lokalen, nationalen und internationalen Gremien und Kommissionen für die Sache der Frau.

Im Jahr 1993 wurde der Name BGF in Business & Professional Women (BPW) umgenannt. Heute feiern wir als BPW Club Luzern unser 70-jähriges Bestehen und sind stolz auf unser Netzwerk!


Mit Power an der Spitze

Die Präsidentinnen:

1949 - 1969 Martha Häfliger, Papeterie- und Druckerei-Inhaberin
1969 - 1975 Dr.iur. Margrit Göpfert, Juristin
1975 - 1989 Dr.pharm. Therese Bühlmann, Apothekerin
1989 - 1993 Trudi Bissig, Grossrätin u. Geschäftsfrau Drogerie
1993 - 1997 Ursula Müller, Unternehmensberaterin
1997 - 2000 Dr.med.dent. Doris Peyer, eidg.dipl. Zahnärztin SSO
2000 - 2005 Ursula Berger, Perimetristin
2005 - 2011 Regula Wiederkehr, eidg.dipl. Turn- u. Sportlehrerin II
2011 - 2018 Karin Klapproth, engl. Teacher
2018 -  2019 Rita Zicola, Geschäftsleiterin
2019 -           Bernadette Heim, Inhaberin

Allen bisherigen - und zukünftigen - Präsidentinnen des BPW Club Luzerns sowie den Vorstandsfrauen und Mitgliedern gilt unser Dank für ihr Engagement und  Mitwirken. Auf die nächsten 70 Jahre!


 

BPW

Seit 100 Jahren für Frauen aktiv

2016

  • 15th European Conference in Zürich

2015

  • Wahl von Elisabeth Bosshart zur Zentralpräsidentin von BPW Switzerland. 

2012

  • Start Projekt Women on Board: BPW machen sich stark für eine gleichberechtigte Vertretung von Frauen in Führungspositionen.

2011

  • Präsidentin der BPW Switzerland: Monique Ryser

2009

  • Erster Equal Pay Day in der Schweiz: der Equal Pay Day kennzeichnet den Tag, bis zu dem Frauen gratis arbeiten, während Männer bereits ab dem 1. Januar Lohn erhalten.

2008

  • Präsidentin der BPW Switzerland: Sabine Schmelzer. Gabriella Canonica wird zur ersten Vizepräsidentin von BPW International gewählt

2005

  • Präsidentin der BPW Switzerland: Sanja Ronga
  • XXV International Congress in Luzern zum 75-jährigen Jubiläum von BPW International

2002

  • Präsidentin der BPW Switzerland: Annette B. Isenschmid, Wahl von Antoinette Rüegg zur Präsidentin von BPW International am Kongress in Melbourne
  • Wahl von Antoinette Rüegg zur Präsidentin von BPW International am Kongress in Melbourne

1985

  • Internationaler Kongress zum Goldenen Jubiläum von BPW International in Montreux

1983

  • Rosmarie Michel präsidierte als zweite Schweizerin BPW International

1968

  • Mit der Wahl von Madeleine Jaccard wurde erstmals ein Mitglied aus der Romandie Zentralpräsidentin. Ihre Präsidialzeit stand ganz im Zeichen der Abstimmung zum Frauenstimmrecht. BPW Switzerland hatte damals bereits 1800 Mitglieder.

1967

  • Unter dem Präsidium von Gertrud Waeckerlin trat BPW Switzerland 1967 dem Bund Schweizerischer Frauenorganisationen BSF (heute allianceF) bei.

1962–1966

  • Die Baslerin Gertrud Waeckerlin präsidierte BPW Switzerland. Am Ende ihrer Amtszeit gab es bereits 16 regionale Clubs.

1959

  • Als erste Schweizerin präsidierte Elisabeth Feller BPW International.

1956

  • Marta von Greyerz präsidiert BPW Switzerland. Bedeutendstes Ereignis ihrer Amtszeit stellte mit Sicherheit die Beteiligung von BPW Switzerland an der Saffa von 1958 in Zürich dar. Über 100 Frauenverbände engagierten sich daran und mehr als 1,9 Millionen Frauen und Männer besuchten die «Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit», die ausschliesslich von Frauen organisiert und gestaltet wurde.

1955

  • Über 500 BPW aus rund 20 Ländern reisten im August 1955 zum 25. Jubiläum von BPW International nach Bern. Am offiziellen Festakt im Völkerbundsaal zeigten sich die Frauen empört über das fehlende Stimm- und Wahlrecht der Schweizerinnen und taten dies während der Rede von Staatsrat de Senarclens unmissverständlich kund.

1950

  • BPW Switzerland wurde am Internationalen Kongress in London offiziell in den internationalen Verband aufgenommen. Mit einer Delegation von über 20 Frauen, beeindruckten die Schweizerinnen an diesem Kongress.

1947

  • Im Zürcher Hotel Königsstuhl wurde im Beisein von 29 Frauen am 11. September 1947 BPW Switzerland gegründet. 13 Frauen traten BPW Switzerland bei und wählten die Horgener Fabrikantin Elisabeth Feller (1910–1973) zu ihrer ersten Präsidentin. Aus der engen Zusammenarbeit mit der bekannten Kinderärztin Marie Meierhofer entstand eine Kinderkrippe, die auch heute noch wegweisend ist. Als Arbeitgeberin lobbyierte Elisabeth Feller während Jahren für das Postulat «Gleicher Lohn für gleiche Arbeit». Die erfolgreiche Unternehmerin war eine der ersten Frauen im Verwaltungsrat von Grossbanken und Versicherungen. Weiter setzte sie sich mit Überzeugung für eine grosszügige Entwicklungs- und Flüchtlingspolitik ein. Sie war die erste Präsidentin nicht englischer Sprache der International Federation of Business and Professional Women und auf Grund dieser Tätigkeit Mitarbeiterin verschiedener Abteilungen der UNO, Vizepräsidentin der schweizerischen UNESCO-Kommission, Mitglied der schweizerischen Kommission für technische Zusammenarbeit und des Ausschusses der Schweizer Stiftung für technische Entwicklungshilfe.

1930

  • Lena Madesin Philips (1880–1950) gründete am 30. August 1930 im Beisein von 200 Frauen aus 16 Ländern in Genf BPW International

1919

  • Die ersten BPW schlossen sich in Kentucky, USA, zusammen.